
Am Ende der Herbstferien packten eine Gruppe junger Abenteurer ihre Sachen und machten sich auf den Weg zur Christibauer-Hütte in der Nähe vom Tschiernock bei Gmünd. Als sie oben ankamen, waren sie echt überrascht…
Herbstlager vor Lockdown light
Am Ende der Herbstferien packten eine Gruppe junger Abenteurer ihre Sachen und machten sich auf den Weg zur Christibauer-Hütte in der Nähe vom Tschiernock bei Gmünd.
Als wir oben ankamen, waren wir echt überrascht, weil alles mit ca. 10cm Schnee bedeckt war. Im Scherz sagten wir, ob es nicht schon das Winterlager wäre. Sogar im Haus selbst war es kälter als draußen. Sofort versuchten wir den Holzofen in Betrieb zu nehmen. Doch weil der Unterdruck zu hoch war, dauerte es fast 1 Stunde, bis es uns gelungen war, ein Feuer zu entfachen. Endlich wurde es richtig warm.
Die Hütte war recht klein, aber kuschelig, und jeder hatte genügend Platz. Was uns verwundert und herausgefordert hat, war die Tatsache, dass es nur Strom für das Licht gab. Und damit mussten wir sehr sparsam umgehen. Mit Taschenlampen und Kerzen entstand aber eine besondere Atmosphäre.
Wir hatten viel Zeit zum Spielen, Musizieren, Wandern und Plaudern. Ein Höhepunkt war, der gemeinsame Aufstieg zum Tschiernock. Die Aussicht war wirklich gewaltig. In unseren Andachten beschäftigten wir uns mit den Träumen von Josef und Daniel, und wie Gott uns für die Zukunft vorbereiten möchte. Außerdem forderten uns David und Jakub heraus, was es ganz praktisch bedeutet, ein echter Christ zu sein. Samy ermutigte uns, mutiger zu sein und in der Öffentlichkeit z.B. unter Schulkollegen den Glauben zu bekennen.
Natascha versorgte uns mit Essen und wir alle waren mehr als zufrieden. In aller Früh, als alles noch still und friedlich war, heizte sie schon ihren Küchenofen ein. Für sie war es eine Ehre, uns mit Leckereien zu verwöhnen. Weil Niki am Freitag Geburtstag hatte, gab es die gewünschten Kärntner Kasnudeln und Sachertorte als Nachspeise. Das Ständchen durfte natürlich auch nicht fehlen!
Es war wirklich ein sehr gesegnetes Wochenende. Wir waren richtig froh, dass es sich noch vor dem Lockdown light ausgegangen ist. Wir hatten so viel Spaß, haben einander besser kennen und schätzen gelernt und sind zusammengewachsen. Am Montag war der ganze Schnee geschmolzen und so wurde es tatsächlich ein echtes Herbstlager. Wir beten darum, dass wir uns in Zukunft wieder treffen können und unser Winterlager im Februar stattfinden kann.
Samuel Lungenschmid, David Wolianskyj